Tipps zur Schlauchbootpflege
Ein Schlauchboot bedarf regelmäßiger Pflege, um langfristig Freude am Boot zu haben.
Das Boot sollte je nach Verschmutzung z.B Muscheln, Sand.o.ä. Fremdkörper
nach jedem Urlaub gereinigt und zerlegt werden, um eine Scheuerwirkung zu vermeiden. Gleichzeitig kann das Boot auf Beschädigungen untersucht werden, was durchaus ratsam ist.
Grundsätzlich sollten, das gilt insbesondere für PVC, keine Chemikalien wie Verdünnungen, Benzin, Alkohole oder andere scharfe Reiniger verwendet werden.
Reinigen Sie Ihr Boot immer nur mit Süßwasser und Seife oder mit einem Geschirrspülmittel. Für grobe Verschmutzungen und zur Pflege verwenden Sie einen Schlauchbootreiniger und danach ein Schlauchbootpflegemittel.
WICHTIG: Behandeln Sie das Bootsmaterial niemals mit einem Vinylschutzmittel. Die Chemikalien dieses Schutzmittels lassen das Bootsmaterial austrocknen.
Auf Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger die einen hohen punktuellen Druck auf die Haut ausüben, ist grundsätzlich zu verzichten.
Metall- und Edelstahlteile sollten leicht eingeölt bzw. mit einem Poliermittel versiegelt werden, um eine Korrosionsbildung zu vermeiden.
Modelle mit Holzböden:
Vor dem Zusammenlegen oder/und Zusammenrollen, den Bootsboden von kleinen Steinen und Sand befreien. Dazu die Bodenbretter herausnehmen. Wenn das Boot im feuchten Zustand eingerollt wird, ohne Entfernung der Bodenbretter, kann der Lack der Bretter Sprünge bekommen, denn Holz ist ein Naturprodukt, das bei Dauerfeuchtigkeit arbeitet, im Gegensatz zum Lack. Weiters können Schimmel und Stockflecken das Material angreifen und unansehlich machen.
Modelle mit Aluminium Böden:
Wurde das Boot im Salzwasser verwendet, unbedingt mit Süßwasser abspülen, um die Fleckenbildung bei den Aluminiumböden zu vermeiden.
Um das gute Aussehen Ihres Bootes für lange Zeit zu erhalten, lagern Sie es in einem kühlen, trockenen Raum und schützen Sie es vor direkter Sonneneinstrahlung.
Prüfen Sie den Druck im Schlauchkörper, vermeiden Sie unbedingt einen zu hohen Druck im Schlauchkörper. Bei Booten mit einem Lufthochdruckboden, unbedingt den Druck von z. B. 0,8 bar einhalten und gegebenenfalls im Wasser, nach einiger Zeit nachpumpen.
Ein Druckverlust bei gleichbleibender Temperatur und Luftdruck von 20 % ist in der Toleranz, unbedingt die Ventilkappen schließen.








